Leuchtendes Peace-Zeichen in der Nacht.

Bilder vom Bösen

Nie wieder Krieg? Der Film „Im Schatten der Finsternis“ wurde in den 1990er Jahren gedreht, beeinflusst vom Krieg auf dem Balkan. Doch seine Bilder und die Fragen, die sie aufwerfen, sind leider wieder brandaktuell. Ein Zeitdokument.

Text & Film Hans Christian Meiser

Im Jahr 1997 drehte ich unter dem Eindruck des Balkan-Krieges (1991 – 1995) im Auftrag von Radio Bremen für den französisch-deutschen Kultursender arte den Film „Im Schatten der Finsternis – Bilder vom Bösen“. Redakteur war der heute leider schon verstorbene Hanns Menninger; als Regisseur, der mir zur Seite stand, wurde Klaus Bertram gewonnen.

„Nie wieder Krieg“?!

Nun, 25 Jahre später, müssen wir wieder einen Krieg mitten in Europa erleben, obwohl schon 1945 die Losung „Nie wieder Krieg“ ausgegeben wurde. Dennoch hat das Töten seitdem kein Ende gefunden. In Hunderten von Kriegen weltweit starben Millionen von Menschen. Dass Krieg das Böse ist und der Frieden das Gute, versteht der Mensch leider immer erst hinterher. Der Frage, warum das so ist, und ob man den Krieg für immer aus der Welt verbannen kann, geht dieser 52 Minuten lange Film nach, in dem auch Zeitzeugen wie Eugen Drewermann, Luise Rinser und Peter Berling zu Wort kommen.

Da das Material nie digitalisiert wurde, bitten wir, die gelegentlich nicht ganz reine Bildqualität zu entschuldigen.

Weißt Falke sitzt auf Hand

Fotos: Unsplash / Nowshad Arefin, Candice Seplow

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