Michel Foucault: Die Ordnung der Dinge
Im Rahmen der Zusammenarbeit des PURPOSE Magazins mit der HOCHSCHULE FÜR PHILOSOPHIE zeigen wir hier die zweite Vorlesung von Dominik Finkelde SJ, Jesuitenpater und Professor für Erkenntnistheorie und Philosophie der Neusten Zeit.
Lesung: Dominik Finkelde SJ

Dominik Finkelde SJ, geb. 1970 in Berlin, empfing 2009 die Priesterweihe des Jesuitenordens. Seit 2015 lehrt er an der Hochschule für Philosophie in München mit den Schwerpunkten Systematische Subjektphilosophie, Grenzfragen normativer Ordnung, Epistemologie, Theorie der Psychoanalyse, Deutscher Idealismus und Philosophie der Neuesten Zeit. Zudem ist er als Dramatiker bekannt.
IN DER FOLGENDEN AUFZEICHNUNG DER VORLESUNG ZUR NEUESTEN ZEIT…
- Steht Michel Foucaults Werk „Die Ordnung der Dinge“ im Zentrum
- Sowie der Übergang von Friedrich Nietzsche zu einer Archäologie des Wissens
- Foucault zeigt, dass Wahrheit keine zeitlose Größe ist, sondern innerhalb historischer Ordnungen des Wissens entsteht.
- Rekonstruiert Foucault von der Renaissance als „Zeitalter der Ähnlichkeit“ über das klassische Zeitalter der Repräsentation bis zur Moderne des „Menschen“ unterschiedliche epistemische Strukturen, die bestimmen, was überhaupt als wahr, denkbar und sagbar gelten kann.
- Erscheint Wahrheit als Effekt von Diskursen, Institutionen und Machtverhältnissen – und der Mensch selbst als eine historisch junge Figur, die ebenso wieder verschwinden könnte „wie ein Gesicht im Sand am Meeresufer“.
Fotos: ChatGPT




