KOLUMBIEN – DAS VERBORGENE WISSEN DER KOGI
DBei indigenen Völkern in den Anden ist die Verbundenheit von Wasser mit Natur, Kosmos und Mensch elementar, es hält „Mutter Erde“ im Gleichgewicht und uns Menschen auch. Wie ein Besuch bei den Korgis in der „Sierra Nevada“ im Norden Kolumbiens zeigt.
Hier erfahren Sie mehr über
- Interkulturelle Bildung
- Indigene Kultur in den Anden
- Harmonie und Kosmos
Text Irmela Neu

Prof. Dr. Irmela Neu lehrt Interkulturelle Kommunikation in Spanien und Lateinamerika an der Hochschule München für angewandte Wissenschaften (HM), gibt Seminare zu empathischer Kommunikation, ist Autorin und studierte Politologin. www.irmela-neu.de
Aus unten geschilderten Gründen kam es zu einer sechswöchigen Reise nach Kolumbien. Es sollte in jedem Fall nach Lateinamerika gehen; dieses Mal nach Kolumbien, denn dieses Land kannte ich – außer einer kurzen Reise in die Hauptstadt Bogotá – noch nicht, einige Länder Lateinamerikas dagegen aus längeren Aufenthalten, die im Zusammenhang von verschiedenen Projekten stattgefunden hatten.
Im Vordergrund standen interkulturell zweisprachige Bildungsprogramme, Spanisch und die jeweilige indigene Sprache – Aymara, Quechua, Guaraní, um nur die wichtigsten zu nennen. Ich war mit Studenten vor allem im andinen Hochland unterwegs, um auf abenteuerliche Art und Weise zu den völlig abgelegenen Schulen zu gelangen.

INDIGENE SPRACHE UND KULTUR IN DEN ANDENLÄNDERN
Im Rahmen eines Masterstudiums gehörten Praktika in den jeweiligen örtlichen Schulen mit zum Studium. Die Studenten kamen aus den sechs Andenländern Ecuador, Peru, Kolumbien, Bolivien, Chile und Argentinien, waren mit ihrer indigenen Sprache vertraut und konnten mit der Zusatzqualifikation des Masters als Lehrer, Museumsexperten etc. die Verwendung der jeweiligen indigenen Sprache in ihren Kulturen exemplarisch verankern.
Somit erfuhr ich dank der Schulpraktika zum einen viel über die Lebensbedingungen vor Ort, speziell im Sprachbereich der Aymara und der Quechua-sprachigen Bevölkerung Boliviens. Darüber hinaus machten mir viele Gespräche mit den Studenten des Masterstudienganges klar, welche kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede vorhanden waren.
Es war vor allem ihr Verständnis von Gesundheit und Verbundenheit, das mich faszinierte.
Ich kam in einen lebendigen Austausch mit aufgeschlossenen, diskussionsfreudigen jüngeren Menschen, die ihrerseits sehr neugierig waren, mehr über Europa zu erfahren.
Kurzum, mein Interesse für interkulturelle Zusammenhänge war geweckt. Weitere Nahrung erhielt es durch meine Tätigkeiten und Übersetzungen beim „Weltkongress der Ganzheitsmedizin“, der seit 2014 in München nach wie vor stattfindet. Heiler aus aller Welt berichten über ihre Vorgehensweisen im Bereich der Gesundheit. Natürlich war gleichzeitig viel über ihre kulturelle Einbettung zu erfahren.
Aufgrund dieses Zusammenhangs kam es auch zu der Reise nach Kolumbien, die in der Anfangsphase als Gruppenreise in das Amazonasgebiet organisiert war. Ich machte mich dann nach Abfahrt der Gruppe selbständig, um die Spurensuche nach Interkulturalität und Ursprünglichkeit fortzusetzen.
Rasch war klar, dass ich dafür in den Norden Kolumbiens reisen wollte: in den Einzugsbereich der „Sierra Nevada“, wo die „Kogi“ zu Hause sind.
Einige Informationen zu Kolumbien
Das Land ist in etwa doppelt so groß wie Frankreich und das siebtgrößte Land Lateinamerikas. Es verfügt im Norden sowohl über die Atlantik- als auch über die Pazifikküste, wobei die „Karibikküste“ zum atlantischen Teil gehört. Der Äquator wiederum durchquert das Land im Süden auf 500 km Länge.
Kolumbien zeichnet sich durch einen schier unerschöpflichen Reichtum an regionalen Unterschieden aus; dies gilt für die Natur ebenso wie für die Gestaltung der Landschaften und der Vielfalt seiner Einwohner. Dschungelgebiete im Süden, die an Ecuador, Peru und Brasilien grenzen. Weite, landwirtschaftlich genutzte Gebiete im Landesinneren. Berge, Wüsten und natürlich die Küsten.
So viele Attraktionen und Möglichkeiten, als Besucher auf seine Kosten zu kommen!
Selbstredend ist es auch eine Freude, die Städte mit ihren Eigenheiten, ihrer Geschichte und ihren kulturellen Angeboten zu erkunden. Ihr Stadtkern ist vom spanischen Kolonialstil mit vergitterten Fenstern, Balkonen, Innenhöfen und Arkaden geprägt. Eine monumentale Statue des jeweiligen Helden der Befreiung von der spanischen kolonialen Oberhoheit als Ergebnis der Unabhängigkeitsbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts erinnert an die bewegte Geschichte des Landes.
Eine touristische Reise hat selbstverständlich die Highlights Kolumbiens von Stadt, Land und Leuten im Blick. Doch genau dies ließ ich bewusst bei meiner diesjährigen Reise aus. Vielmehr zog es mich in das Gebiet der gebirgigen Gegend der Sierra Nevada, später an die karibische Küste Kolumbiens. Was genau erfuhr ich auf dieser Reise?

Auf den Spuren des indigenen Wissens der Kogi
Nun, in der „Sierra Nevada de Santa Marta“ wie der vollständige Name lautet, im Norden Kolumbiens an die Karibikküste angrenzend, leben indigene Gruppen: die größte ist die der „Kogi“, gefolgt von den „Wiwa“, „Aruhaca“ und „Kankuamos“.
Ja, genau dorthin wollte ich, um mehr über sie, vor allem über die Kogi, in Erfahrung zu bringen.
Auf dem „Weltkongress der Ganzheitsmedizin“ 2014 in München übersetzte ich deren Ältesten und Weisen, den Schamanen „Mamo José Gabriel“; er war eigens nach Europa gekommen, um das traditionelle Wissen seines Volkes an uns weiterzugeben; er ist in der Sprache der Kogi der höchst angesehene „Mamo“. In ihrer Gemeinschaft genießt er den vollen Respekt als Heiler, Schiedsrichter, Weiser und Berater ebenso für die Belange der Gemeinschaft wie für individuelle Beratungen.
Was veranlasste den Mamo José Gabriel zur Öffnung des altehrwürdigen Wissensschatzes? Nun, er und die Weisen hatten aus der Sierra Nevada die Entwicklungen in Europa schon lange beobachtet und mit ihrer seherischen Gabe weit im Vorfeld der konkreten Ereignisse wahrgenommen, in welche Katastrophen sich unsere materialistische Ausrichtung geführt hat und weiterhin in größte Herausforderungen, ja vielleicht in den Abgrund zieht. Sie haben sich deshalb entschlossen, ihre Weltsicht, Weisheit und Praxis mit uns zu teilen.
Inzwischen ist ihr traditionelles Wissen vor allem auch in Deutschland bekannt geworden, seit in der dritten Auflage 2022 das Buch von Lucas Buchholz „Kogi. Wie ein Naturvolk unsere moderne Welt inspiriert“ im Verlag Neue Erde (Saarbrücken) herausgekommen ist. Es kamen und kommen immer wieder Delegationen der Mamos oder auch Mamas sowie der Sajas, – die weiblichen Weisen und Heilerinnen – nach Europa.
Zudem organisiert der inzwischen gegründete Verein „Lebendige Zukunft“ und die „Timeless Wisdom Academy“ Reisen mit den Weisen der Kogi in verschiedene Regionen Europas, um Heilrituale für Mutter Erde durchzuführen.
Diese Reisen und ein breit gefächertes Angebot an Seminaren stehen einem interessierten Publikum offen, wenn auch zu beachtlichen Preisen.
BESCHAFFENHEIT UND SCHUTZ VON MUTTER ERDE
Den „Kogi Kaffee“ kennen Sie vielleicht schon. Mit dem Erlös kaufen die Kogi Gebiete zurück, auf denen Wasserquellen wieder frei zu legen sind, denn die Verbindung der Wasseradern und Quellen ist aus ihrer Sicht grundlegend für die Beschaffenheit von „Mutter Erde,“ für deren Erhalt und Schutz.
Sie gehen davon aus, dass die Quellen an besonderen, heiligen Orten, die sich den Weg an die Erdoberfläche gebahnt haben, weltweit miteinander verbunden sind; sie bilden ein eigenes Netzwerk mit der Fähigkeit zur Selbstregulierung und Harmonisierung.
Die Heilung dieser besonderen, heiligen Quellen erfüllt also die Aufgabe, den Planeten „Mutter Erde“ nicht nur im Gleichgewicht zu halten; vielmehr stellt sie einen wesentlichen Beitrag zu ihrer Gesundung und Gesunderhaltung dar. Da wir als Naturwesen ein Teil von Mutter Erde sind, hängt unser aller Gesundheit gleichsam als Rahmenbedingung davon ab. Mutter Erde ernährt uns, und wir sorgen dafür, ja wir haben die selbstverständliche Pflicht alles dafür zu tun, so die Kogi, dass es ihr gut geht – und damit auch uns.

Die Bedeutung des Wassers als Lebenselement
Sind es nur die heiligen Quellen, die eine so große Bedeutung bei den Kogi spielen? Hierzu nachfolgende Ausführungen:
Wasser verbindet uns weltweit miteinander. Die Quellen kommen aus der Tiefe der Erde an die Oberfläche, werden mineralisiert und mit Sauerstoff angereichert; erst so ist Wasser für Lebewesen gesund; deshalb bilden die an die Erdoberfläche gelangten Quellen unsere wichtigste Lebensgrundlage.
Zudem ist Wasser in der Lage, sich je nach Temperatur in die verschiedenen Aggregatzustände zu verwandeln: als Eis wird es fest, mit Feuer zu Wasserdampf. Es kann sich bei Starkregen in einen reißenden Strom verwandeln oder bei Trockenheit in einen Tümpel mit stehendem Wasser, das je nach Temperatureinflüssen zu Schlamm wird. Wasser findet seinen Weg und formt das Erdreich. Die Versorgung mit Wasser ist ein Grundnahrungsmittel für die gesamte Natur.
Wir bestehen zu einem erheblichen Anteil aus Wasser, das uns Mutter Natur zur Verfügung stellt.
DER SEE ALS SPIEGEL DER SEELE DER NATUR
Als Mamo Gabriel 2014 nach München kam, wollte er sofort zu einem der Seen im Umfeld von München, um den Zustand des Wassers wahr zu nehmen. Damit ist nicht die chemische Zusammensetzung gemeint, wie zu vermuten wäre. Vielmehr nimmt er die Energien wahr, die im Wasser gespeichert sind, denn Wasser nimmt die Energien auf, die es umgeben. Es wirkt wie ein von Energien durchtränkter Spiegel.
Das Ergebnis: Er war sehr besorgt, weil die Verbundenheit des Wassers mit Natur, Kosmos und Mensch fehlte. Es war wie isoliert, so die Feststellung von Mamo Gabriel, und als solches ein Spiegel des „Geistes unserer Zeit“; dieser lebt nicht in der Bewahrung von Verbundenheit, vom harmonischen Zusammenspiel der Elemente Wasser, Feuer, Luft und Erde, der uns Fülle bietenden Mutter Erde, sondern in der Isolierung von Einzelphänomenen ohne Verbundenheit miteinander. Diese Parzellierung folgt der Logik materieller Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf Auswirkungen.
Damit spiegelt aus seiner Wahrnehmung der See das wider, was sich insgesamt in verschiedenen Bereichen der industrialisierten Gesellschaften zeigt. Es wird z.B. in der Behandlung von einzelnen Symptomen in der Medizin, in der Isolierung von Detailforschungen in der Wissenschaft, im Verhältnis zu den Schätzen der Natur als Rohstofflieferanten und im sozialen Bereich deutlich. Darüber hinaus besteht im Konkurrenzverhalten ein Wettbewerb lukrativster Vorteilnahmen, was zu Trennung statt Verbundenheit führt.

RITEN FÜR EIN HARMONISCHES MITEINANDER
Um die Verbindung des Wassers mit Mutter Erde, dem Kosmos und der Natur wieder herzustellen, führen die Kogi – und nicht nur sie – spezielle Rituale mit rhythmischem Gesang, Tanz, Anrufungen der „spirits“ und Kräutern durch. Ort und Zeitpunkt werden sorgfältig ausgewählt. Die Bedeutung von Ritualen besteht in der Verbindung mit dem Universum als einer Bitte, erhört zu werden. Es geht insgesamt um die Wiederherstellung und Bewahrung von einem harmonischen Miteinander in Verbundenheit. Die Energie des Wassers erfährt eine Transformation.
An diesen oft stundenlangen Ritualen nehmen Jung und Alt gleichermaßen teil. Sie sind fest in ihrer Tradition verankert.
Was wir daraus lernen können? Sie setzen Impulse, unser Verhältnis zum Wasser und zur Natur weit über unser Verständnis von „Nachhaltigkeit“ insgesamt zu erneuern. Welch andere Auffassung von der europäischen, rein auf chemische Vorgaben basierenden Vorgehensweise!
Auch die Reinheit des Wassers hängt mit dem Gesamtgleichgewicht zusammen. Diese Orientierung führt dazu, dass eine Verschmutzung des Wassers und der Elemente der Natur insgesamt mit angegebenen „Grenzwerten“ ausschließlich dem Denken und der Praxis der industrialisierten Welt geschuldet sind.
Die Kogi konnten sich weitgehend ihre eigene Tradition bewahren, so dass ihr Wissen erhalten geblieben ist und uns nun auffordert, es für unsere Vorstellung von „Nachhaltigkeit“ fruchtbar zu machen. Worin besteht ihre Botschaft genau?
Die Bewahrung des natürlichen Gleichgewichts
Diese kulturelle Tradition des bewussten, wertschätzenden Umgangs nicht nur mit dem Wasser, sondern auch mit allen Elementen und mit Mutter Erde insgesamt wollen sie uns vermitteln. Was sie bewahrt haben, ist in Europa und den industrialisierten Ländern wenn nicht ganz verloren gegangen, so doch weit in den Hintergrund getreten. Die Nutzenorientierte Ausrichtung hat zu einer Ausbeutung der Natur im Sinne der Gewinnmaximierung geführt. Etwas bewahren zu wollen, ist sehr oft nur mit einem Kampf im Rahmen von Interessenskonflikten verbunden.
Die Kogis ermahnen uns, den Wert des Bewahrens hochzuschätzen! Nicht als einen konservativen Wert, der sich Neuerungen verschließt, sondern als Abwägen dessen, welche Folgen die gewollten Veränderungen mit sich bringen.
Wirken sie als Eingriff in das wertvolle Gleichgewicht der Natur? Hüten und Bewahren sind Werte, die in dem Wissen verankert sind, dass es eine natürliche Ordnung der Harmonie gibt, die es zu bewahren gilt; sie gestaltet unseren Lebensraum in einer wohltuenden Art und Weise.

INTAKTE GEMEINSCHAFT STATT TOURISTISCHER WILDWUCHS UND ZEITGEIST
Bewahren – das tun die Kogi darüber hinaus ihre Gebiete, in denen sie in der Sierra Nevada de Santa Marta leben, konsequent dadurch, dass sie für den Tourismus weitgehend unzugänglich sind. Wohl gibt es die einen oder anderen Angebote, ihr Gebiet zu erkunden und mit ihnen in Kontakt zu treten, doch sind sie eher begrenzt. Dies ermöglicht ihnen, als Gemeinschaft intakt zu bleiben und ihr Gebiet vor touristischem Wildwuchs zu schützen, was Bauprojekte, ihre Infrastruktur und die sozialen Verbindungen und Strukturen betrifft.
Innerhalb ihrer Gemeinschaft praktizieren sie etwas, was wir wieder in unserem Miteinander in materialistisch geprägten Lebensweisen pflegen sollten. Sie geben keine Ratschläge. Es würde uns schlicht guttun, uns an die Wertschätzung eines harmonischen Gleichgewichtes zu erinnern; es war wohl in früheren Zeiten auch bei uns vorhanden, ist jedoch im Laufe unserer Entwicklung, wenn nicht ganz, so doch weitgehend verschwunden.
Ein eklatantes Beispiel dessen:
Das fehlende Gleichgewicht von Geben und Nehmen in der Politik, im sozialen und privaten Bereich. Die Hand, die nimmt, ist schneller aufgehalten als die darreichend-gebende. „Was ist mir xy schuldig“, dieses Denken führt zum kleingeistigen Aufrechnen. Geiz und Gier sind davon nicht weit entfernt.
Vielleicht ist es die Angst, „abgezockt“ zu werden, was die Zeiten der schier unkontrollierbaren, anonymisierenden Digitalisierung mit sich bringen – denn die Entpersonalisierung geht mit der Anonymisierung einher. Wenn es die App nicht richtet, an wen kann ich mich wenden? Hier ist Achtsamkeit und Information gefragt. Dieser Zeitgeist sollte uns jedoch nicht durchdringend beherrschen, weil er in die Isolierung des einzelnen führt. Ein Paradox macht sich breit: je mehr digitale Kontakte, umso weniger das Gefühl der Verbundenheit!
Im direkten zwischenmenschlichen Bereich erfahren wir die Freude, etwas zu geben, zu schenken, von dem wir wissen und spüren, dass es Freude auslöst. „Freude“ ist im Unterschied zu „Spaß“ langanhaltend, also mehr als ein punktueller Kick. Wir merken es daran, dass uns „warm ums Herz wird.“ Gemeinsame freudvolle Aktivitäten wie feiern, tanzen, singen, spielen, also alle Unternehmungen, die Gelegenheit zum Austausch, zu Gesprächen führen, gehören besonders dazu. Das ist Ihnen sicher bestens bekannt, geneigte Leser!

Leben in Verbundenheit
Das traditionelle Wissen der Kogi lehrt uns: So wie die Wasserquellen die Lebensadern unseres Planeten Mutter Erde sind, so sprudelt in uns die Sehnsucht nach der Quelle von Verbundenheit. Mit der Natur, unserer Umwelt, den anderen Lebewesen, der Familie, den Kollegen, Freunden und – nicht zu vergessen – mit uns selbst.
Es sind die Herzenskontakte, die uns geistig, seelisch und körperlich nähren. Der Kontakt mit unserem Herzen weist uns den Weg hierzu.
Wie wir das befördern? Ganz sicher mit einer kontemplativen Lebensweise. Funktionieren ist nur ein Bereich unseres Lebens. Die Schönheit, Harmonie und Verbundenheit wahrnehmen und hochhalten, belohnt uns mit Vitalität.
Ob das nicht der eigentliche Sinn des Lebens ist? Dies zu erforschen, liegt an jedem einzelnen von uns. Viel Entdeckerfreude dabei!
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