SYNCHRONIZITÄT ALS ZUFALL MIT BEDEUTUNG

Ein Beitrag über die philosophisch-weltanschaulichen Grundlagen der Synchronizität als bedeutungstragendem Zufall und wie Intuition und Intention einen wirkstarken Dreiklang mit ihr eingehen.

Hier erfahren Sie mehr über

  • Vermeintliche Zufälle
  • Materie und physikalische Schwingungen
  • Ureigene Kraftzentren

Text Irmela Neu

Schwarz-Weiß-Bild von Prof. Dr. Irmela Neu.

Prof. Dr. Irmela Neu lehrt Interkulturelle Kommu­nikation in Spanien und Lateinamerika an der Hochschule München für angewandte Wissenschaften (HM), gibt Seminare zur empathischen Kommu­nikation und ist Mitautorin des Buches „Kardiosophie“.

Das kennen Sie doch auch!?

Wer hat das nicht schon erlebt: Ich denke sehr intensiv an eine mir bekannte Person, und dann meldet sie sich kurz darauf. Zufall? Wohl nicht – doch es wird erst so richtig spannend, wenn zwei Ereignisse, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, eine innere Verbindung aufweisen.

Zum Beispiel verzweifelte ich neulich an der Technik des zu installierenden Druckers und unternahm einen Spaziergang, um mir den Kopf zu lüften. Ich ließ mich auf einer Parkbank nieder und beobachtete Jogger. Nach einer Weile setzte sich eine jüngere Frau neben mich, wir kamen ins Gespräch. Ich erzählte ihr von dem, was mich gerade so beschäftigt hatte. Es stellte sich heraus, dass sie mir eine kleine Firma vermitteln konnte, die dann auch tatsächlich schnell zur Stelle war und mein Problem lösen konnte.

Glücklicher Zufall – oder was?

Noch ein Ereignis: Eine Freundin kritisierte mich aus heiterem Himmel scharf und ziemlich unfreundlich. Niedergeschmettert wusste ich nicht so recht, wie ich darauf reagieren könnte. Ich wollte eine Nacht darüber schlafen. Am nächsten Morgen fand ich an meinem Fahrrad, das vor der Haustüre stand, einen schönen Luftballon mit vielen Herzchen, eine Einladung zu einem Kindergeburtstag von Unbekannt – mit einer Telefonnummer. Ich verstand sofort intuitiv, dass dies eine Botschaft für mich enthielt und rief die Freundin an. Wir führten ein sehr schönes Gespräch geführt und versöhnten uns.

Das Phänomen „Synchronizität“ begleitet mich mein Leben lang als Ereignis, Erfahrung und Forschung. Ein Zufall ist das, was mir zufällt, doch ist nicht jeder Zufall eine Synchronizität.
Was das Besondere an dem Ereignis der Synchronizität ausmacht, erklärt nachfolgender Beitrag.

Die Wahrnehmung der Synchronizität ist an Weltbilder gebunden

Das Thema selbst löst sehr gegensätzliche Reaktionen aus. Die einen sagen: „Alles esoterischer Quatsch, Hirngespinste, wo sind die Fakten?“ Die anderen erleben sie als Bereicherung ihres Lebens. Im Laufe meiner Beschäftigung mit dem Thema ist mir klar geworden, dass die zwei unterschiedlichen Standpunkte mit zwei unterschiedlichen Weltbildern zu tun haben, die nachfolgend skizziert seien.

Das Mainstream-Narrativ von der faktenbasierten, exakten Wissenschaft

Machen wir uns dieses jahrhundertelang gewachsene, in unserer heutigen Zeit vorherrschende Weltbild industrialisierter Kulturen – mittlerweile in der vierten industriellen Revolution (Digitalisierung) angekommen – bewusst, das für so stark ablehnende Reaktionen verantwortlich ist. Besonders in den letzten zwei Jahren hat sich das materialistisch orientierte Narrativ energisch als das offizielle, immer wiederholte Weltbild in Politik und Medien als das alleinig vorherrschende durchgesetzt.
Wir haben viel über „faktenbasierte, nachweisbare, geprüfte, wissenschaftlich fundierte Daten“ gehört, die dann zur Grundlage von politisch-gesundheitlichen Entscheidungen wurden. Dies ist nach wie vor der Fall.

Sie folgen der Logik eines materialistischen Weltbildes, das im gläubigen, weil unhinterfragten Vertrauen auf Detailuntersuchungen verankert ist. Bestimmte Vorannahmen bestimmen das Ergebnis. Die statistische Erfassbarkeit des Sichtbaren gilt dabei als überprüfbar und somit als wissenschaftlicher Nachweis.

Es wird eine klar definierte Verbindungslinie von Ursache A und Wirkung B, also eine monokausale Erklärung von Fakten angenommen. A und B sind durch einen geraden Pfeil verbunden und in ihrer ergebnisorientierten Fragestellung eng eingegrenzt.

Homo Deus?

Künstliche Intelligenz (KI), Algorithmentheorie und -forschung im Dienste der erwünschten Digitalisierung basieren auf dem Credo, dass der Mensch mit seiner von ihm entwickelten Technik die Naturgesetze immer mehr beherrschen, aushebeln und durch die seinen ersetzen kann.
Die Community von Silikon Valley, dem Zentrum der KI-Forschung, verleiht der entsprechenden Forschung den Status einer gottgleichen Dimension: „Homo Deus“ (Buch von Yuval Noah Harari), der Mensch als Gott. Der Mensch soll an der Schnittstelle von Physik, Biologie, Chemie etc. zielgerichtet programmiert werden; er wird dann zu einer Maschine nach Plan. Individualität ade! Herzqualitäten: ade! Mit-Menschlichkeit: ade! Wahrnehmung von Synchronizitäten: ade!

Die Folge? Letztlich verschmilzt der „Homo Deus“ mit dem Ungeheuer „Leviathan“ (John Locke), das sich die Menschheit und die ganze Welt aneignet….

Im Gegensatz dazu gibt es ein Weltbild, dem bei allen wissenschaftlichen Erkenntnissen Ehrfurcht vor der göttlichen Schöpfung in einem größeren Ganzen zu eigen ist.

Das quantenphysikalische Weltbild

Synchronizitäten sind eindeutig diesem Weltbild geschuldet, das auf der bejahten, feinstofflichen Existenz von Frequenzen, Energien und Schwingungen basiert. Sie sind miteinander in einem Spiel von Möglichkeiten verbunden.

Bei einer „Synchronizität“ treffen ein Innen- und ein Aussenereignis zeitgleich aufeinander. Dies kommt auch im Wort „Synchronizität“ zum Ausdruck. Es verweist auf seinen griechischen Ursprung: „chronos“, die Zeit und die Vorsilbe „syn-“ = zusammen. Es sind zwei völlig voneinander unabhängige Ereignisse, die in einer Synchronizität zusammenkommen; scheinbar haben sie nichts miteinander zu tun … und doch besteht ein inneres Band, eine Verbindung zwischen der Innen- und der Außenwelt. Diese Verbindung zeigt sich nicht unbedingt exakt nach unserer Uhr zeitgleich-synchron, sie kann auch mit einer Zeitverschiebung im Nacheinander, also konsekutiv zum Ausdruck kommen; dies ist sogar meistens der Fall.

Im Hinblick auf die Vorstellung, wie das Vorhandensein und die Wahrnehmung von Synchronizität zu erklären ist, bin ich schon sehr früh auf die Bedeutung von quantenphysikalischen Erkenntnissen gestoßen. Ergiebig sind dabei alle Forschungsrichtungen in Physik, Psychologie und Philosophie, die ein Wirken von Energien anerkennen, welche für die rein zahlenbasierten, materialistisch orientierten Wissenschaften ein „no go“ sind.

Natürlich können Laien nur einen minimal kleinen Einblick in das weite Feld quantenphysikalischer Forschungen bekommen, doch immerhin: ein Einblick ist drin!

„Materie ist verdichtete Energie“

Ein Buchtitel des berühmten Quantenphysikers Hans-Peter Dürr lautet: „Es gibt keine Materie“. Alles ist Energie, Schwingung in verschiedenen Frequenzbereichen, die sich zu Materie verdichten können; Materie ist demnach „geronnene Energie“ im statischen Zustand, den wir sehen können und als real ansehen. „Real“ enthält das lateinische Wort „res“, dinghafter Gegenstand, Sache. Energien sind im Unterschied hierzu nicht sichtbar, allenfalls spürbar, wenn wir uns dafür öffnen.

Das Gesetz der Resonanz

Alles sendet Energie aus, auch wir als Menschen. Energien auf gleicher Frequenzebene ziehen sich an, es gilt das Gesetz der Resonanz. Alles ist ständig im Fluss von Bewegungen, weil wir die Energien in einem steten Wechselspiel aussenden und empfangen. Graphisch können wir uns den Bewegungsfluss als Spirale ohne Anfang und Ende vorstellen.

Der Kosmos, unsere Welt, unser Leben bestehen aus Bewegungen, Verbindungen, Dynamiken, deren Zusammenspiel sich enger Deutungsmuster entzieht.

Zwischen Geist und Materie herrscht ein Wechselverhältnis, das zwar den Naturgesetzen folgt, dem menschlichen Forschungsvermögen jedoch immer wieder ein Schnippchen schlägt. Dies führt zu einer tiefen Demut vor der göttlichen Schöpfung, die wir staunend wahrnehmen können. Im Urgrund ist alles mit allem verbunden und geht ein kosmisches Spiel miteinander ein.

Der Ahnvater der Quantenphysik – Werner Heisenberg – formuliert dies mit folgenden Worten: „Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“

Welch fundamentaler Unterschied zur Vorstellung des „Homo Deus“!

Synchronizität als Quelle von Tiefenerkenntnis

Das Interesse an einer synchronen Verbindung entspringt quantenphysischen Grundannahmen. Sie sind in bestimmen Richtungen der Psychologie ebenso zu finden wie bei entsprechenden Coachingmethoden (Deepak Chopra). Die quantenphysikalische Weltsicht deckt sich in vielen Punkten mit traditionellen Weisheitslehren weltweit.

„Alles ist ein Spiel von Verbundenheit in Bewegung“, lehrt z.B. die taoistische Philosophie, um nur ein Beispiel zu nennen. Das Erleben einer Synchronizität als bedeutungstragenden, sinnstiftenden Zufall hängt davon ab, wie achtsam und offen wir Dynamiken im Innen und Außen wahrnehmen und darauf eine Antwort finden – kurzum, wie sehr wir „im Flow“ sind.

Aktion und Reaktion

Philosophie, Physik und Synchronizität wirken im „Tao des Zufalls“ zusammen, wie der Buchtitel von Victor Mansfield verrät. „Das „holographische Weltbild“, das zu dem quantenphysikalischen gehört, basiert auf dem Verständnis von Welt als einer miteinander verbundenen Einheit („holos“ im Griechischen), die sich in einem Wechselspiel von Aktion und Reaktion immer wieder neu formiert. (Ken Wilber u.a.).

Wir können dies staunend erleben, mit dem Herzen wahrnehmen und mit dem Verstand beobachten, doch nie planen, herbeiführen oder gar monokausal erklären. Die Voraussetzung, mit Synchronizität zu leben und sie als Quelle von bedeutungsvoller Erkenntnis anzuerkennen, ist die Offenheit für Ereignisse, die sich uns im Spiel von Möglichkeiten offenbaren.

Erleben einer richtungsweisenden Synchronizität mit C.G. Jung

Der Schweizer Psychoanalytiker Carl Gustav Jung hat ein sehr einleuchtendes Beispiel für eine besondere Synchronizität in seinem Buch „Synchronizität, Akausalität und Okkultismus“ geschildert – schon der Titel des Buches outet den Autor als Vertreter von Annahmen, die wir kurz als „quantenphysikalisches Weltbild“ dargestellt haben.

Nachfolgendes Beispiel liegt ganz auf dieser Schiene:
C.G. Jung wollte gegenüber einer jungen Patientin, die gerade zur Behandlung gekommen war, seine Therapie für beendet, weil ergebnislos erklären. Während er nach den entsprechenden Worten suchte, hörte er am Fenster ein Geräusch und nahm dort einen größeren Käfer wahr, der sich lautstark bemerkbar machte. Er hatte sofort die Assoziation zum Skarabäuskäfer, dessen mythologische Bedeutung im alten Ägypten er kannte. Er gilt als Symbol für eine kraftvolle Transformation.
Es gelang ihm sogar, den Käfer für einen Moment einzufangen. In diesem Augenblick meldete sich blitzschnell seine innere Stimme als Intuition. Sie verband den Gedanken, die Therapie der Patientin beenden zu wollen, mit der Symbolik des Käfers. Seine Intuition war klar und sie enthielt eine Handlungsanweisung: die Therapie fortzusetzen, da eine Transformation der Patientin hin zur Gesundung kurz bevorstehe. Er folgte seiner Intuition, setzte die Behandlung entgegen seinem geplanten Vorhaben fort – und die Patientin genas.

Aus dieser und ähnlichen Erfahrungen heraus hat C.G. Jung die Synchronizität als wissenschaftliche Erkenntnismethode – zumindest in der Psychotherapie –zugelassen. Sie ist nicht plan-, mess- und vorhersagbar, denn sie entstammt aus genau dieser holistischen Verbundenheit, die sich über eine eigene Zeichensprache, eben der jeweiligen Synchronizität, zu erkennen gibt. Sie zu entschlüsseln, bedarf es der intuitiven Eingebung.

Intuition als Schlüssel zur Interpretation von Synchronizität

Die Intuition ist eine innere Stimme, die blitzartig eine Erkenntnis vermittelt und Zeichen entschlüsselt. Sie entsteht aus der guten Zusammenarbeit von Bauch, Herz, Hirn und Hand als ausführendem Organ.

Die drei erstgenannten Energiezentren haben ihre eigene Intelligenz:

Bauch = Vitalität
Herz = Verbundenheit
Hirn = Abwägen
Hand = Handeln gemäß der Kombination der drei vorerwähnten Kraftzentren.

Die Hirnintelligenz allein ist viel langsamer als die der Intuition, weil sie monokausal denkt, während die intuitive in der Verbindung der drei Kraftzentren sehr schnell Kombinationen erfasst. Die Herzintelligenz ist für die Verbindung von Bauch und Hirn maßgeblich. Der Unterschied von der monokausalen und der holistischen Weltsicht lässt grüßen!

Eigene Synchronizitäten

Seitdem ich denken kann, begleiten mich Synchronizitäten. Es ist mir deshalb schwergefallen, eine Auswahl zu treffen. Nachfolgend (nur) ein eigenes Beispiel, die Auswahl von vielen. Ich hätte auch andere darstellen können, in denen es um Synchronizität mit Personen, Pflanzen, Steinen, Zahlen und mehr geht … eine schöne, spannende Welt voller bereichernder Ereignisse!

Den hier vorgebrachten eigenen Fall habe ich deshalb ausgewählt, weil (wie bei C.G. Jung) ein Tier involviert war, das sehr oft Entsetzen, gar Totschlagreflexe auslöst … eine alte Konditionierung, die völlig zu Unrecht immer noch wirkt!

Ich möchte also ein wenig provozieren, alte Muster abzulegen, was eine entscheidende Rolle beim Erfassen von Synchronizität spielt.

Der ganz besondere eigene Fall

Ich war mit einer bergerfahrenen Freundin in schwierigem Gelände in den Alpen wandern; ich brauchte länger als sie, um voranzukommen. Irgendwann sah ich sie nicht mehr vor mir gehen. Dies löste in mir ein Gefühl von verzweifeltem Alleingelassen sein aus. Ich wusste nicht, wie ich damit umgehen könnte, zumal, als ich sie wieder eingeholt hatte, eine direkte Aussprache keine Änderung ihres Verhaltens brachte.

Am dritten Tag stressigen, weil mit diesem Gefühl belasteten Wanderns, sah ich früh morgens vor der Tour in der Küche unserer Ferienwohnung eine große Spinne in der Spüle. Sie schien zu ruhen, bewegte sich nicht. Ich sah sie lange an, konzentrierte mich auf sie mit der mich schon länger beschäftigenden Frage, wie ich die für mich missliche Wandersituation verändern könnte.

Meine Intuition meldete sich als Blitzerkenntnis: Die Spinne webt starke Netze, verbindet, fängt ein. Mach es genauso! Verbinde dich mental ganz fest mit deiner Freundin beim Wandern – egal, ob sie schon viel weiter den Weg gegangen ist als du.

Das tat ich dann auch. Beim Laufen stellte ich mir vor, dass wir miteinander verbunden waren, sozusagen im gemeinsamen Spinnennetz. Es hat funktioniert! Nicht nur, dass mir das Wandern sehr viel leichter fiel, meine Freundin war auf einmal auch wesentlich besorgter um mich und verlangsamte ihren Schritt.

Da sage doch einer, der starke Wunsch aus dem Herzen hätte energetisch nicht gewirkt! Bei allen denkbaren Einwänden: hat er!

Intuition und Intention bilden ein unschlagbares Team

„Intuition meets intention, and intention intuition“! Ja, es besteht so etwas wie eine Liebesbeziehung zwischen den beiden! Wie das? Zwischen ihnen ist ein Austausch von Geben und Nehmen lebendig. Einerseits erwächst die Intuition aus dem Zusammenspiel der drei Kraftzentren. Andererseits meldet sich eine starke Absicht in Form eines Gedankens, eines Problems, eines Konflikts, kurzum, einer Herausforderung, die mich innerlich sehr stark beschäftigt und deren Lösung mich intensiv und durchaus tagelang oder länger umtreibt.

Je mehr ich mich darauf fokussiere, umso mehr sende ich automatisch ohne mein direktes Zutun solche Frequenzen aus. Dies ruft wiederum meine Intuition auf den Plan; es bestehen dann große Chancen, dass ich eine Antwort von Außen, sprich vom Leben in Form einer Synchronizität erhalte.

Der Verstand alleine findet zwar rasch eine Antwort, doch denkt er in der geraden Linie von „tue das … damit …“, ohne Lösungen zu suchen, die außerhalb von meinem schon bestehenden Radius liegen.

Deshalb ist unter „Intention“ auch nicht die Absicht zu verstehen, für A gleich eine Lösung B zur Hand zu haben, nach dem Motto: „Ich will, und das passiert.“ Der Verstand kann nämlich das Undenkbare nicht heranziehen und greift auf schon bekannte Muster oder Lösungen zurück, die jedoch gerade das Problem erzeugt haben.

„Wenn die Lösung das Problem ist …“, so hat Paul Watzlawick diese Paradoxie formuliert, die sich als Teufelskreis entpuppt. Die Lösung hieraus bietet das Zusammenspiel der drei Kraftzentren mit einer gut genährten Herzensenergie. Intention und Intuition entwickeln dann ihre volle Kraft.

Synchronizität als Ausdruck von Herzkohärenz

Die Herzkohärenz, also die Verbindung von Herz und Hirn, ist bei einem starken Vitalzentrum der Schlüssel für das Ereignis und die Entzifferung einer Synchronizität.

Worauf das Ereignis im Außen reagiert, ist die im Herzen verankerte Absicht, eine (Auf-)Lösung für Gefühle aller Art zu finden: Wut, Trauer, Schmerz, Angst, Hoffnung, Sehnen etc..

Das Herz mag keine heftigen inneren Stürme und schon gar nicht, wenn wir darin versinken. Es strebt nach Harmonie, Ruhe und Einklang. Es ist ein nachhaltiges Suchen aus dem Herzen. Die Antwort kommt bei entsprechender Offenheit in Form einer Synchronizität. Es wirkt das Herzensanliegen 5000fach stärker auf der Frequenzschiene als unser Verstand!

Die beiden Teamplayer einer Synchronizität als sinnstiftendem Ereignis haben oberflächlich gesehen scheinbar nichts miteinander zu tun; in der Tiefenstruktur erkennt sie unsere Intuition jedoch als Zeichen, die eine Botschaft als Antwort auf unser Herzensanliegen enthalten.

Eine Synchronizität ist deshalb rein individuell, nicht plan- und schon gar nicht statistisch erfassbar. Sie passiert überraschend in Zeit und Raum.

Und nun wünsche ich viel Freude beim Erleben von „bedeutungsvollen Zufällen.“

Fotos: …

 

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